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Konzept 2017 Wir werden Naturpark-Entdecker



„Woher kommt eigentlich die Nahrung, die auf unserem Teller landet“

Bei einem Spaziergang über die Felder, haben die Kindergarten das regionale Gemüse erkundet. Denn Kindern kam die Idee aus den regionalen Produkten eine Gemüsesuppe zu kochen. Beim ortsansässigen Bauern kauften die Kinder frisches Gemüse im Hofladen. Es gab Kartoffeln, Blumenkohl, Möhren, Zwiebeln und einiges mehr. Alles wurde in den Bollerwagen gepackt und an der Kasse bezahlt. So sahen die Kinder, dass der Bauer mit dem Verkauf von Gemüse sein Geld verdient.


Zurück im Kindergarten wurde das Gemüse zu einer Gemüsesuppe verarbeitet. Fleißig wurde geschält, geschnibbelt und gekocht. An einer langen Tafel wurde dann zur Mittagszeit gemeinsam gegessen.

Der regionale Bezug zum Naturpark, der Region, der Geschichte, Kultur und regionalen Besonderheiten werden als Basis für die Bildungsarbeit genutzt.


Naturerlebniswoche zum Projektthema „Wie die Kartoffel wächst und keimt“

Die Kindergartenkinder der Kita Raupe Nimmersatt haben mit eigenen Händen Kartoffeln auf den Feldern geerntet.

Den Kindern wurde die Kartoffelkette "Wie kommt die Kartoffel vom Boden auf den Tisch" erklärt. So gab es Kartoffelfreunde, Kartoffelbrot und auch Kartoffelpüree.


In der Kita wurde die verschiedenen Kartoffelsorten begutachtet. Experimente zum Thema "Kartoffeln" wurden absolviert und natürlich Kartoffelmännchen gebastelt.

Die Kinder haben Lieder gesungen und das Fingerspiel „Knick und Knack“ kennengelernt, einen Kartoffellauf veranstaltet, uns Sach- und Bilderbücher angesehen. Zum Abschluss haben wir alle Familien am vergangenen Freitag zu einem Kartoffelfest eingeladen. Kenntnisse über Natur und Landschaft im unmittelbaren Umfeld der Kita werden vermittelt/zugänglich gemacht.


Der Naturpark Schwalm-Nette und fünf Kitas aus der Region streben die Zertifikation als erste „Naturpark-Kita“ bundesweit an.
Die Projektpartner beabsichtigen nach den Kriterien einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) eine Kooperation mit dem Ziel, Mädchen und Jungen originale Natur-, Kultur- und Heimaterfahrungen in ihrem direkten Umfeld zu ermöglichen und Kenntnisse über den Naturpark zu vermitteln. Alle fünf teilnehmenden Kitas erarbeiteten individuelle Konzepte zum Thema Natur, die nach Vorgaben eines Kriterienkatalogs im Rahmen des Pilotprojektes „Auf dem Weg zur Naturpark-Kita“ erstellt wurden. In der Pilotphase, die drei Jahre dauert, werden zu den Themen „Lebensraum Natur“, „Wir werden Naturpark-Entdecker“ „Leben im Naturpark“ und „Natürlich Natur…“ zahlreiche Projekte und Exkursionen mit den Kindergarten-Kindern umgesetzt. Als Lern- und Erfahrungsorte sollen Kenntnisse über Natur und Landschaft im unmittelbaren Umfeld der Kita zugänglich gemacht werden, sowie der regionale Bezug zum Naturpark, der Region, der Geschichte, Kultur und die regionalen Besonderheiten als Basis für die Bildungsarbeit genutzt werden.


Nach der individuellen Ausarbeitung der Kita-Konzepte stand die feierliche Unterzeichnung der fünf Kooperationsverträge an.

Landrat Dr. Andreas Coenen und die Projekt-Verantwortlichen der Kindergärten und Gemeinden unterzeichneten die Kooperationsverträge, mit dem Ziel, sich als erste „Naturpark-Kita“ zu zertifizieren. Die Zertifizierung wird vom Verband der deutschen Naturparke für fünf Jahre verliehen.

Mit großem Engagement streben die Kitas aus Niederkrüchten Unter´m Regenbogen und Raupe Nimmersatt, das Familienzentrum e.V. Vennmühle aus Brüggen, der Bewegungskindergarten Gänseblümchen aus Wachtendonk und das Familienzentrum Hoppetosse aus Kempen die Zertifizierung an. Ein großes Ziel für die Kitas aus der Region Schwalm-Nette und eine tolle Herausforderung.


Projekt-und Waldwoche zum Thema „Wir werden Naturpark- Entdecker“

Auf dem Programm stand eine Wald-Rallye, bei der die Kinder an verschiedenen Stationen, unterschiedliche Aufgaben zum Thema Wald lösen mussten. Hierzu gehörten ein Puzzle der Karte vom Naturpark Schwalm-Nette zuzuordnen, ein Dalli-Klick-Spiel bei dem nach und nach einzelne Bildteile umgedreht werden mussten, damit ein komplettes Bild entstand, Tiergeräusche erkennen sowie Lebensmittel zuordnen, mit der Frage „Was wächst hier in der Umgebung?“

Alle Teilnehmer erhielten eine Naturpark-Entdecker Urkunde.


Damit das Warten auf dem Spielplatz nicht langweilig wird, gab es auch hier noch einiges zu entdecken. Herr Forßmann vom Naturschutzbund und Frau Siegers (Landschaftswart) zeigten einen Waldkautz und ein Wespennest.


An einer anderen Station mussten Tiere ihrem Lebensraum zugeordnet werden. Ähnliches gab es mit einer Baum/Blatt/Frucht Zuordnung. Und mitten im Wald wird es eine Station geben, wo Waldgeister entstehen.


Der Naturpark Schwalm-Nette und fünf Kitas aus der Region streben die Zertifikation als erste „Naturpark-Kita“ bundesweit an.

Der Naturpark Schwalm-Nette und fünf Kitas aus der Region beabsichtigen nach den Kriterien einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) eine Kooperation mit dem Ziel, Mädchen und Jungen originale Natur-, Kultur- und Heimaterfahrungen in ihrem direkten Umfeld zu ermöglichen und Kenntnisse über den Naturpark zu vermitteln.

Alle fünf teilnehmenden Kitas erarbeiteten individuelle Konzepte zum Thema Natur, die nach Vorgaben des Kriterien-Katalogs im Rahmen des Pilotprojektes erstellt wurden. In der Pilot-Phase, die drei Jahre dauert, werden zu den Themen „Lebensraum Natur“, „Wir werden Naturpark-Entdecker“ und „Natürlich Natur…“ zahlreiche Projekte und Exkursionen umgesetzt. Kenntnisse über Natur und Landschaft im unmittelbaren Umfeld der Kita werden als Lern- und Erfahrungsorte auch außerhalb der Kita zugänglich gemacht.


Auf einer Schulung im Naturparkzentrum Wachtendonk erhielten die Erzieherinnen Informationen über den geschichtlichen Werdegang und der Entstehung des Naturparks Schwalm-Nette sowie über das im Naturparkplan beschriebene Handlungsfeld Tourismus. Der regionale Bezug zum Naturpark, der Region und ihrer Geschichte und Kultur sowie alle regionalen Besonder-heiten werden als Basis für Bildungs- und Lerninhalte genutzt.

Mit großem Engagement streben die Kitas aus Niederkrüchten Unter´m Regenbogen und Raupe Nimmersatt, das Familienzentrum e.V. Vennmühle aus Brüggen, der Bewegungskindergarten Gänseblümchen aus Wachtendonk und die Kindertageseinrichtung Hoppetosse aus Kempen die Zertifizierung an. Die Zertifizierung wird vom Verband der deutschen Naturparke für fünf Jahre verliehen. Ein großes Ziel für die Kitas aus der Region Schwalm-Nette, aber auch eine tolle Herausforderung die Zertifizierung als erste „Naturpark-Kita“ anzustreben.


In der Kita Raupe Nimmersatt startet mit der Kooperation das Jahresprogramm „Wir werden Naturpark-Entdecker“ . Ein Baustein des Kriterienkatalogs ist es den Kita-Kindern Kenntnisse über Natur und Landschaft im unmittelbaren Umfeld der Kita zu vermitteln.

Hierzu bietet sich der bereits im Kindergarten-Alltag fest verankerte wöchentliche Wald-Tag an. Der Wald-Spaziergang bietet optimale Bedingungen für das spielerische Entdecken von Pflanzen und Tieren.


Kinder haben die Möglichkeit sich kreativ und frei zu entfalten.

Dies zeigt die Gestaltung eines Windlichtes, welches von den Kita-Kindern aus Naturmaterial hergestellt wurde. Die Erlebnisräume im Wald können durch situationsorientiertes Arbeiten und den Jahreszeiten entsprechend angepasst werden.


Die Kindertagesstätte Raupe Nimmersatt in Niederkrüchten ist auf dem Weg, zertifizierte Naturpark-Kita am Niederrhein zu werden. Der Naturpark Schwalm-Nette ist eine von vier Modellregionen deutschlandweit, die die regionale Naturbildung für Kindergarten-Kinder ins Leben gerufen hat. Als sichtbares Zeichen der Kooperation richteten Naturpark und Kita-Mitarbeiterinnen den neuen Info-Point mit einer Gebietskarte des Naturparks Schwalm-Nette ein. Dieser ist versehen mit Prospektmaterial und Infos zu den Wanderwegen und Ausflugszielen in der Region.


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