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Adolfosee




Kiesabgrabung als Freizeitziel für Taucher, Segler und Angler mit Bunkerruinen des Westwalls aus dem 2. Weltkrieg
Der Adolfosee ist wie viele andere Seen am Niederrhein durch den Abbau von Sand und Kies entstanden. Das Wasser ist sehr klar. Je nach Jahreszeit liegt die Sichttiefe bei 2 bis 8 Metern. Nicht ohne Grund hat sich direkt am See ein Tauchverein angesiedelt.
Vom Wasser.Blick aus können Sie einige dicht bewachsene Betoninseln erkennen. Es handelt sich um Reste von vier Bunkern des Westwalls, der in den Jahren 1938 – 1940 an der Westgrenze des Deutschen Reiches errichtet wurde. Über 600 Kilometer erstreckte sich dieses militärische Verteidigungssystem, das aus mehr als 18.000 Bunkern, Stollen sowie Gräben und Panzersperren bestand. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Bunker gesprengt. Doch anders als viele andere wurden sie hier nicht abgetragen, sondern sind als historische Zeugnisse erhalten geblieben.
Der See entstand erst mehr als 20 Jahre nach Kriegsende. Namenspatron ist der ehemalige Eigentümer und langjährige Bundestagsabgeordnete Dr. Adolf Freiherr Spies von Büllesheim.
Wenn Sie Lust haben am See etwas Zeit zu verbringen, dann können Sie es sich auf den Liegewiesen am Ufer bequem machen oder einen Spaziergang um den See unternehmen. Für Angler und Taucher besteht die Möglichkeit, bei den ortsansässigen Vereinen Tageskarten zu erwerben.



Anreise und weitere Informationen
Nächster Parkplatz: Hückelhoven, Ziegelweg
Nächste Haltestelle: Schanz, Heinsberg (AVV)
Links: >www.hueckelhoven.de >www.wver.de >www.adolfosee.de >www.rurufer-radweg.de

Koordinaten: N51° 03‘ 22.9‘‘ E6° 10‘ 04.2‘‘
32 U 301526 5659909


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