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Bonhof - ein Kind des Niederrheins - Naturparke zeichnen den Botschafter mit Urkunde aus


Rainer Bonhof ist vom Verband Deutscher Naturparke und vom Naturpark Schwalm-Nette für sein Engagement als Naturpark-Botschafter ausgezeichnet worden.

Die Urkunde hat Schwalm-Nette-Geschäftsführer Michael Puschmann dem Vizepräsidenten von Borussia Mönchengladbach jetzt auf der Geschäftsstelle des Bundesligisten im Borussiapark überreicht. Die Urkunde ist vom Schwalm-Nette-Verbandsvorsteher Peter Ottmann sowie vom Präsidenten des Verbandes Deutscher Naturparke, Dr. Michael Arndt, unterzeichnet.

Als Botschafter wirbt Rainer Bonhof für die Einzigartigkeit seines Naturparks. Auf diese Weise wird die Öffentlichkeit sensibilisiert, welche Bedeutung der Naturpark Schwalm-Nette für die Stärkung unserer Heimat durch Naturschutz, Umweltbildung und nachhaltigen Tourismus hat", sagt Dr. Arndt.

Der Fußball-Weltmeister von 1974 darf jetzt offiziell den Titel "Naturpark-Botschafter" tragen. Damit befindet sich Bonhof in illustrer Gesellschaft: Für ihre jeweiligen Naturparke werben wie Bonhof beispielsweise der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer, Nobelpreisträger Professor Dr. Reinhard Selten und die amtierende deutsche Edelsteinkönigin Julia Heß.

"Ich fühle mich geehrt, muss allerdings sagen, dass ein solches Engagement für unseren schönen Naturpark Schwalm-Nette für mich selbstverständlich ist", sagte Bonhof bei der Urkundenüberreichung. Der 60-Jährige war bei der soeben zu Ende gegangenen Naturparkschau "Wandervolle Wasserwelt" das Gesicht von Schwalm-Nette.

"Das Sympathische an Rainer Bonhof ist, dass er nie große Worte um seinen Botschafter-Status gemacht hat oder im Rampenlicht stehen wollte, sondern immer die Ärmel aufgekrempelt hat und mit gutem Beispiel vorangegangen ist", sagte Naturpark-Geschäftsführer Michael Puschmann.


Damit habe Bonhof viele Menschen erreicht und für die Schönheit des 435 Quadratkilometer großen Landstrichs entlang der niederländischen Grenze zwischen Wachtendonk und Hückelhoven interessiert.

Bonhof, der als gebürtiger Emmericher bis heute ein Kind des Niederrheins geblieben ist, hat beispielsweise in der Auswahl-Jury beim Fotowettbewerb für die schönsten Wasserblicke im Naturpark mitgewirkt. "Mein Favorit hat leider nicht gewonnen, aber mit dem Hariksee-Motiv kann ich ebenfalls sehr gut leben", sagt Bonhof mit einem ironischen Schmunzeln.

Besonders angetan haben es dem ehemaligen Profi-Fußballer beispielsweise die Wegberger Mühlen oder der Hardter Wald: "Hier bedaure ich, dass es den guten alten Trimm-Dich-Pfad nicht mehr gibt." Diese Piste hat Bonhof zu aktiven Zeiten genutzt, an seiner Kondition und Koordination zu arbeiten - sehr zum Leidwesen der gegnerischen Spieler, die mit Bonhof in Sachen Kraft, Schnelligkeit, Ausdauer und Ballbehandlung selten mithalten konnten.

Bonhof versprach, dem Naturpark Schwalm-Nette über die Naturparkschau hinaus treu zu bleiben und sich als prominentes Gesicht auch künftig zur Verfügung zu stellen.


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